Kurzportrait | Kontakt | Karriere   
 

NEWS & EVENTS   AKTUELLES

Aktuelles


16.04.2019 Energiesparprojekt „Kommunale Klima-Scouts“ im Landratsamt - „Drück mich zum Abschied“-Aufkleber sollen ans Ausschalten erinnern
„Ausschalten was nicht gebraucht wird“ ist das Ziel des Projekts, welches von der Klimaschutzmanagerin des Landkreises, Caroline Mayer, initiiert wurde. Vielen kommt folgende Situation bekannt vor: Das Licht ist brennt, der Monitor leuchtet, das Fenster steht auf Kipp-Stellung, die...


„Ausschalten was nicht gebraucht wird“ ist das Ziel des Projekts, welches von der Klimaschutzmanagerin des Landkreises, Caroline Mayer, initiiert wurde. Vielen kommt folgende Situation bekannt vor: Das Licht ist brennt, der Monitor leuchtet, das Fenster steht auf Kipp-Stellung, die Heizung läuft auf vollen Touren – und niemand ist im Büro. Dies sind nur einige von zahlreichen, vermeintlich kleinen Dingen mit großer Wirkung: Bis zu 15 Prozent Strom lassen sich in Verwaltungsgebäuden einsparen – nicht durch große Sanierungen und neue Technik, sondern durch das energiebewusste Verhalten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Und dabei muss niemand auf Komfort verzichten.


Und genau hier setzt das Projekt „Kommunale Klima-Scouts“ an. Fünfzehn Auszubildende des Landratsamts sowie Auszubildende der Städte Schwäbisch Hall und Vellberg haben sich im Rahmen des Projekts intensiv mit dem Thema Energieeinsparung beschäftigt. In mehreren Workshops lernten sie viel zu den Themen Energie, Klimaschutz, Kommunikation und Nutzersensibilisierung. Sie lernten, dass lange Texte mit Energiespartipps wahrscheinlich von den wenigsten gelesen werden, und dass es wichtig ist, das Thema mit vielen Bildern und auf witzige Art zu kommunizieren. Ausgebildet als „Kommunale Klima-Scouts“ planten sie dann mit Unterstützung durch die Klimaschutzmanagerin Mayer Aktionen, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamts für energiesparendes Verhalten zu motivieren. So gestalteten sie bunte Plakate mit kurzen Energiespartipps, und Lichtschalteraufkleber mit dem Spruch „Drück mich zum Abschied“. Diese hängen nun an vielen Lichtschaltern im Landratsamt. Außerdem drehten sie einen Film zum Thema Energieverbrauch am Arbeitsplatz und erarbeiteten ein Energiequiz für das Intranet.

Zudem organisierten die Auszubildenden einen Infostand und führten Bürorundgänge im Landratsamt durch, bei denen sie über das Projekt informierten. Die Auszubildenden erklärten den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beispielsweise, dass die Reduktion der Raumtemperatur um ein Grad Celsius zu einer Energieeinsparung von sechs Prozent führt oder dass es besser ist, den Computerbildschirm in Pausen ganz auszuschalten statt einen Bildschirmschoner zu benutzen. Die Aktionen der Klima-Scouts machen nicht an der Bürotür halt. Angebote wie der Verleih von Strommessgeräten oder kostenlose Energieberatungen helfen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, auch zu Hause den Energieverbrauch zu reduzieren und so die private Haushaltskasse zu entlasten.

„Wir möchten durch das Projekt informieren und Bewusstsein schaffen. Die vielfältigen Aktionen der Klima-Scouts zeigen, dass Energiesparen keinesfalls nur mit Verzicht verbunden ist, sondern auch richtig Spaß machen kann“, so Landrat Gerhard Bauer.

Das Projekt wurde gezielt mit Auszubildenden umgesetzt, da diese noch am Anfang ihres Berufslebens stehen. Ziel ist es, sie von Beginn an für energiebewusstes Verhalten am Arbeitsplatz zu sensibilisieren, damit sich unbewusste Gewohnheiten gar nicht erst einschleichen können. Das Projekt kommt bei den Auszubildenden und den Verwaltungsmitarbeitern gut an. „In fast jedem Büro im Landratsamt hängen die von den Klima-Scouts gestalteten Plakate mit Energiespartipps. Das Projekt und das Thema Energieeinsparung werden so zum Flur-Gespräch und treten dadurch mehr ins Bewusstsein“, freut sich die Klimaschutzmanagerin Caroline Mayer. Im nächsten Jahr soll das Projekt auf weitere Kommunen im Landkreis ausgeweitet werden.


Weniger anzeigen
15.04.2019 Gesunde Beschäftigte für ein gesundes Unternehmen - WFG Schwäbisch Hall lädt zum Personalfrühstück ein
Die Erstberatungsstelle des Programms unternehmensWert:Mensch der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Schwäbisch Hall mbH (WFG) lädt gemeinsam mit der Deutschen Rentenversicherung und dem Klimaschutzmanagement im Landkreis Personalverantwortliche zu einem...
Die Erstberatungsstelle des Programms unternehmensWert:Mensch der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Schwäbisch Hall mbH (WFG) lädt gemeinsam mit der Deutschen Rentenversicherung und dem Klimaschutzmanagement im Landkreis Personalverantwortliche zu einem Personalfrühstück ein. Dort können diese sich darüber informieren, mit welchen Maßnahmen sie ihre Beschäftigte gesund halten können.

Fällt ein/e Mitarbeiter/in aus, bringt dies nicht nur einige Herausforderungen im Ablauf oder in der Produktion im Unternehmen mit sich, sondern verursacht auch einige Kosten. Laut einer Studie von Roland Berger können gesundheitsfördernde Maßnahmen jedoch Fehlzeiten bis 40% reduzieren. Bei einem kostenfreien Personalfrühstück in Satteldorf werden Möglichkeiten der betrieblichen Gesundheitsförderung vorgestellt.

Zunächst stellt Johanna Göller, Firmenberaterin bei der Deutschen Rentenversicherung das Präventionsangebot der Rentenversicherung als Teil eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements vor. Sie wird auch kurz auf das Thema Betriebliches Eingliederungsmanagement eingehen. In einem zweiten Vortrag wird Dr. Katrin Schneider, Leiterin des Fortbildungsinstitut und Institut für Präventive Gesundheitsförderung am Berufskolleg Waldenburg weitere Formen der Prävention im Unternehmen aufzeigen. Anhand von Best Practice-Beispielen werden Angebote in der Gesundheitsförderung vorgestellt. Den Abschluss der Impulse bildet Klimaschutzmanagerin Caroline Mayer. In ihrem Vortrag wird sie einfach umzusetzende Maßnahmen für Unternehmen zum Thema Rad vorstellen. Darunter fallen beispielsweise Fahrradleasing für Mitarbeitende, moderne Abstellmöglichkeiten sowie die Kampagne Stadtradeln:

Dass es nicht nur für die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens wichtig ist, die Beschäftigten gesund zu halten, zeigen Zahlen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Die BAuA schätzt seit Jahren Kosten der Arbeitsunfähigkeit. 2017 betrug die Anzahl der Arbeitsunfähigkeitstage in Deutschland insgesamt 668,6 Millionen. Multipliziert man diese mit dem durchschnittlichen Arbeitnehmerentgelt, ergibt sich eine ausgefallene Produktion von 76 Milliarden Euro. Die BAuA beziffert den Verlust an Bruttowertschöpfung durch Arbeitsunfähigkeit auf 136 Milliarden Euro im Jahr 2017.

Info:
Das kostenfreie Personalfrühstück "Rundum gesunde Beschäftigte – rundum gesundes Unternehmen“ findet statt am Mittwoch, 8. Mai 2019 von 8:00 Uhr bis ca. 10:30 Uhr im Hotel Golden Nugget in Satteldorf. Weitere Informationen erhalten Sie bei der WFG unter Tel. 07904 944 274. Anmeldungen sind auch online möglich unter www.event.wfgsha.de. Die Anzahl der Teilnahmeplätze ist begrenzt.


Weniger anzeigen
03.04.2019 "Patent-Coach" für kleine und mittlere Unternehmen startet
Mit dem bundesweit einmaligen Projekt „Patent-Coach“ unterstützt das Wirtschaftsministerium des Landes Baden-Württemberg kleine und mittlere Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung einer individuellen Patentstrategie. Zum 1. April 2019 startete das Projekt...
Mit dem bundesweit einmaligen Projekt „Patent-Coach“ unterstützt das Wirtschaftsministerium des Landes Baden-Württemberg kleine und mittlere Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung einer individuellen Patentstrategie.

Zum 1. April 2019 startete das Projekt „Patent-Coach“, mit dem das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Entwicklung und Umsetzung einer individuellen Patentstrategie unterstützt. Bei Sprechtagen, die gemeinsam mit dem Patent- und Markenzentrum Baden-Württemberg und den Innovationsberaterinnen und -beratern der baden-württembergischen Industrie- und Handelskammern geplant wurden, werden KMU sensibilisiert und individuell beraten. Zu dem bundesweit ersten Projekt dieser Art gehören auch eine kostenlose Schutzrechtsstrategieberatung sowie Unterstützungsmaßnahmen zur Ausbildung von firmeninternen Patentmanagern, um die Schutzrechtskompetenz in Unternehmen dauerhaft zu stärken.

Eigene Patentstrategie ist von existenzieller Bedeutung
„Im globalen Wettbewerb ist eine eigene Schutzrechtsstrategie für Patente, Marken und Designs von existenzieller Bedeutung“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute in Stuttgart. „Baden-Württemberg ist im Bundesvergleich seit Jahren führend bei Patentanmeldungen. Doch dafür sind in erster Linie die Großunternehmen verantwortlich. Mit unserem Projekt ‚Patent-Coach‘ wollen wir gezielt kleinere Unternehmen beim Aufbau eines professionellen Patentmanagements unterstützen, damit diese nicht den Anschluss verlieren.“

Das Projekt „Patent-Coach“ richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen im Land mit bis zu 500 Beschäftigten und maximal 100 Mio. Euro Umsatz pro Jahr, die ihre Schutzrechtsstrategie verbessern oder neu aufbauen möchten. Die individuellen Beratungen können über die Innovationsberatungsstellen der zuständigen Industrie- und Handelskammer beantragt werden. Jede IHK verfügt über ein begrenztes Kontingent von Beratungsgutscheinen des Wirtschaftsministeriums, die in der Reihenfolge der Beantragung vergeben werden.

Das Patent- und Markenzentrum als Ansprechpartner für alle Fragen bezüglich des gewerblichen Rechtsschutzes in Baden-Württemberg betreut das Projekt „Patent-Coach“ für die kommenden vier Jahre. Es stellt seinen Besuchern zudem kostenfreie und umfassende Recherchemöglichkeiten zu Patenten, Marken und eingetragenen Designs zur Verfügung. Das Projekt wird auch im Rahmen des jährlichen Kongresses „Tag der gewerblichen Schutzrechte“ am 3. Juli 2019 im Stuttgarter Haus der Wirtschaft vorgestellt.

Quelle: PM Land Baden-Württemberg

Weniger anzeigen
02.04.2019 Ökologische Dämmstoffe: eine Alternative zu Styropor?
Wer ein Haus baut oder saniert, kommt kaum darum herum, es zu dämmen. Besonders verbreitet sind Dämmstoffe wie Polystyrol oder Mineralwolle. Daneben gibt es zahlreiche ökologische Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen wie Kork, Stroh oder Holzfaser. Im Interview gibt Vincent...


Wer ein Haus baut oder saniert, kommt kaum darum herum, es zu dämmen. Besonders verbreitet sind Dämmstoffe wie Polystyrol oder Mineralwolle. Daneben gibt es zahlreiche ökologische Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen wie Kork, Stroh oder Holzfaser. Im Interview gibt Vincent Clarke, Energieberater der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg und im energieZENTRUM, wichtige Tipps rund um das Thema alternative Dämmstoffe.


Herr Clarke, was sind denn überhaupt ökologische Dämmstoffe?
Ganz allgemein kann man sagen, dass es Dämmstoffe aus natürlichen Materialien sind. Eine einheitliche Definition dafür gibt es bisher nicht. Es gibt jedoch bestimmte Kriterien: Sie bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen (zum Beispiel Baumwolle oder Holz) oder aus Recyclingmaterial (zum Beispiel Altpapier), haben eine geringe Umweltbelastung, lassen sich mit wenig Energieaufwand herstellen und problemlos entsorgen oder sogar wiederverwerten.

Warum sollte man überhaupt ökologische Dämmstoffe verwenden?
Wer beim Thema Dämmen besonderen Wert auf Umwelt und Gesundheit legt, ist bei ökologischen Dämmstoffen genau richtig. Sie sollten frei von Schadstoffen sein und können der menschlichen Gesundheit nicht durch Ausgasungen schaden. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn Innenräume gedämmt werden. Naturdämmstoffe gibt es mittlerweile in großer Auswahl und Vielfalt und für fast alle Anwendungsbereiche. Sie punkten in mehrerer Hinsicht: So wirken einige ökologische Dämmstoffe feuchtigkeitsregulierend. Das sorgt für ein besonders angenehmes Raumklima und minimiert das Schimmelrisiko. Auch beim sommerlichen Hitzeschutz schneiden ökologische Dämmstoffe wegen ihrer Speicherfähigkeit meist besser ab als herkömmliche Dämmstoffe.

Wie sieht es mit der Brandgefahr aus?
Viele natürliche Dämmstoffe weisen einen so hohen Widerstand auf, dass es problemlos möglich ist, den gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden. Zum Beispiel sind viele Holzfaserdämmstoffe als normal entflammbar eingestuft und können damit in Gebäuden mit geringer Höhe eingesetzt werden. Auf eine entsprechende Zulassung ist zu achten.

Was kosten ökologische Dämmstoffe?
Natürliche Dämmstoffe kosten im Schnitt etwas mehr – unter anderem, weil konventionelle Dämmstoffe in größeren Mengen produziert werden. Dafür spart man später aus heutiger Sicht Kosten bei der Entsorgung. Ein weiterer Aspekt ist die Verarbeitung. Oftmals haben Handwerksbetriebe Vorbehalte aufgrund fehlender Erfahrung.

Bei allen Fragen zu ökologischen und konventionellen Dämmstoffen berät die Energieberatung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg: online, telefonisch oder in einem persönlichen Beratungsgespräch. Termine können unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 809 802 400 oder direkt im energie-ZENTRUM unter 07904 – 945 99 13 vereinbart werden. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de


Weniger anzeigen
Weitere News
Regionale News

Weitere Nachrichten aus dem Landkreis
und der Region:

Eine Initiative von:
Landkreis Schwäbisch Hall
Sparkasse Schwäbisch Hall Crailsheim
VR Bank Schwäbisch Hall
Impressum |  Datenschutz  
 
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.